Schleiz – Für Motorsport- und Mittelalter-Fans

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Anfang August dröhnen wieder die Motoren am Schleizer Dreieck. Die älteste Natur-Rennstrecke Deutschlands beherbergt unter anderem die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft. Doch nicht nur Motorsport-Fans kommen in Schleiz auf ihre Kosten, die Gegend in rund um die Strecke hat einiges bieten.

Seinen Ursprung fand das Schleizer Dreieck 1922 als Versuchs- und Teststrecke für   Brennstoffverbrauchsprüfungen des ADAC und der Apollo-Werke Apolda. Das Straßendreieck welches die Ausfallstraßen Schleiz – Hof, Schleiz – Plauen und die Verbindungsstraße Heinrichsruh – Waldkurve (Prinzessinnenweg) bildeten, eignete sich als perfekte Versuchsstrecke. Nur ein Jahr später war das Schleizer Dreieck als Rennstrecke geboren und gehört seit dem zu einer beliebtesten Natur-Rennstrecken Deutschlands. Im Jahr 2004 wurde das Schleizer Dreieck feierlich neu eröffnet und von ursprünglich 7,6 km auf 3,8 km verkürzt und modernisiert. Noch heute zieht das Schleizer Dreieck viele verschiedene Rennserien an.

Aber nicht nur Motorsport-Fans kommen in Schleiz und Umgebung auf ihre Kosten. Schleiz liegt im thüringischen Teil des  Vogtlands unweit zu Sachsen und Bayern. Die Umgebung ist von einer Hügellandschaft geprägt, die auch das größte natürliche Seengebiet Thüringens umfasst.
Bekannt ist Schleiz heute vor allem als ehemalige Residenz des Fürstentums Reuß. Das Schloss Burgk liegt malerisch am Ufer der Oberen Saale und gilt als eines der schönsten Schlösser Mitteldeutschlands. Das Schloss Burgk wird seit 1952 als Museum genutzt und beherbergt nicht nur historische Wohn- und Schauräume, sondern zählt mit seinen Sammlungen, Ausstellungen, Konzerten und Festen zu eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler Thüringens.

Besonders beliebt in den historischen Gemäuern ist das Mittelalterliche Burg(k)-Spektakel was ebenfalls an diesem Wochenende stattfindet. Bereits zum 17. Mal lockt ein mittelalterlicher Markt ins Schloss Burgk. Anfang August wird die Zeit um Jahrhunderte zurückgedreht. Ritter und Edelfrauen, Gaukler, Musiker und allerlei fahrendes Volk wird dann die Herrschaft über die 600 Jahre alte Anlage des Schlosses übernehmen. Wie in den alten Märchenfilmen bieten Handwerker ihre Waren feil und lassen sich bei ihrem Tun auch auf die Finger schauen. Auch die alten Künste des Bortenwebens, Seifensiedens und Kettenhemdbauens können bewundert werden.

Ob Groß oder Klein, beim mittelalterlichen Burg(k)-Spektakel, ist Spaß und Erlebnis pur garantiert.
Historischer Schmuck, mittelalterliche Gewänder, Kinderritterspielzeug, Pfeil und Bogen, Keramik, Salben und Öle, aber auch Met, Fladen und Kräuterschnaps – hier findet wirklich jeder das passende Mitbringsel.

Das Ritterturnier bietet für die ganze Familie Spaß, ob mit dem Esel reiten, mit Axt und Messer werfen, Bogen schießen, Kerzen ziehen, Filzen und Weben – für Unterhaltung wird gesorgt. Für das leibliche Wohl sorgt die historische Schlossküche, im Backhaus und den Tavernen.

Wer das Schloss Burgk besichtigen möchte, kann sich den Führungen Dienstags bis Sonntags, von 10:00 – 17:00 Uhr  anschließen.

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