Basis-Alternative: Es muss nicht immer Fiat sein, wie wÀrs mit dem Renault Master?

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Viele Reisemobile basieren aus rein partischen GrĂŒnden auf dem soliden Fiat Ducato. Großserientechnik in verschiedenen RadstĂ€nden bieten eine beliebte und recht einfache Basis. Doch auch Renault möchte sich als europĂ€ischer MarktfĂŒhrer fĂŒr leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen zulĂ€ssigem Gesamtgewicht zunehmend dem Reisesegment widmen und seine praktischen Transporter als Basisfahrzeug fĂŒr Reisemobile anbieten.

 

Renault bietet den Master in der Klasse von 2,8 bis 4,5 Tonnen zulĂ€ssigem Gesamtgewicht ab Werk in vier FahrzeuglĂ€ngen, drei Aufbauhöhen und drei RadstĂ€nden an. Außerdem haben Master-Kunden die Wahl zwischen Front- oder Heckantrieb. Eigens fĂŒr Reisemobile hat Renault sogar noch eine weitere Radstand-Variante im Programm. Die horizontal unter dem Fahrzeugboden liegenden hinteren StoßdĂ€mpfer des Master erleichtern den Reisemobil­aufbau zusĂ€tzlich. Als Motorisierung fĂŒr Campingmobile dient der 2,3-Liter-Common-Rail-Diesel in zwei Leistungsstufen (92 kW/125 PS und 107 kW/146 PS).

Das Spektrum an Aufbauvarianten fĂŒr den Master umfasst neben verschiedenen Kastenwagen-Versionen unter anderem das Fahrgestell mit Fahrerhaus und Leiterrahmen sowie das Plattform­fahrgestell. Renault zeigte auf dem Caravan-Salon in DĂŒsseldorf beide AusfĂŒhrungen, jeweils motorisiert mit dem 107 kW /146 PS starken dCi -50-Aggregat, Frontantrieb und 3,5 Tonnen zulĂ€ssigem Gesamtgewicht. Die KraftĂŒbertragung auf die VorderrĂ€der erfolgt ĂŒber das 6-Gang-Schaltgetriebe (Plattformfahrgestell) oder das automati­sierte Quickshift-6-Gang-Schaltgetriebe.

Eigens fĂŒr Reisemobile hat Renault ein Plattformfahrgestell alufgelegt, das als besonderes Komfortdetail die um 180 Grad drehbaren und um 20 Zentimeter lĂ€ngs verstellbaren Vordersitze vom Hersteller ISRI an Bord hat. Daneben verbeitern die Franzosen die Spur auf 1,86 Meter, fĂŒr zusĂ€tzliche FahrstabilitĂ€t. Erste Reisemobile auf Renault-Basis gab es bereits auf dem DĂŒsseldorfer Caravan-Salon zu sehen – jetzt folgen weitere Serienproduktionen, die sicherlich auf fĂŒr etwas mehr Vielfalt im Wohnmobilmarkt sorgen.

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