Freizeitspass Motorboot – dank neuer Führerscheinregelungen mehr Möglichkeiten für Hobbykapitäne

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Die Toplage vieler Campingplätze an Seen und Flüssen verlockt oft zum kleinen Turn mit Mietbooten. Dank bisheriger Regelungen zum führerscheinfreien Fahren darf eigentlich jeder Hobbykapitän in See stechen – allerdings nur mit gedrosselter Kraft. Doch hier hat der Gesetzgeber endlich ein Nachsehen und hat wichtige Änderungen bei den Führerschein-Regelungen in der Sportbootschifffahrt verabschiedet.

Die von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer erlassene Verordnung setzt einen Beschluss des Deutschen Bundestages von Anfang des Jahres um. Kern der Neuregelung ist die Anhebung der Führerscheinfreigrenze von bislang 3,68 kW / 5 PS auf 11,03 kW / 15 PS bei nichtgewerblicher Nutzung. Zum 1. Mai 2012 war bereits die Prüfungen zum Sportbootführerschein modernisiert worden, indem der Lernstoff auf Praxistauglichkeit und die praktischen Fähigkeiten auf dem Wasser fokussiert wurde, unter anderem mit der Einführung eines Multiple-Choice-Verfahrens. Die im Jahre 2000 zunächst probeweise eingeführte Charterbescheinigung, die Touristen nach einer gründlichen Einweisung das Fahren eines Bootes (auch über 15 PS) auf ausgewählten Binnengewässern ermöglicht, hat sich bewährt und bleibt bestehen.

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