Winter und mobiles Reisen – warum eigentlich nicht?

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Camping bei Minusgraden und Schnee? FĂŒr viele keine verlockende Vorstellung, schließlich ist mobiles Reisen in den Köpfen nach wie vor das klassische SommervergnĂŒgen. Doch gerade in den letzten Jahren zeichnet sich ein neuer Trend ab. Immer mehr CampingplĂ€tze investieren in den wintertauglichen Ausbau ihres Angebots und die Caravans und Reisemobile selbst sind eh schon lĂ€ngst wintertauglich – beim MarktfĂŒhrer HYMER seit 1978 mit der EinfĂŒhrung einer patentierten Aufbauform.


Bad Waldsee, im Oktober 2012 – „Der Wintertourismus ist fĂŒr uns ein wichtiges Thema“, so Marc Pfeifhofer vom CaravanPark Sexten in den Dolomiten „waren es bisher in erster Linie die Skifahrer, kommen in letzter Zeit vermehrt auch Winterwanderer zu uns nach SĂŒdtirol.“ Eine schöne Landschaft mit gut gerĂ€umten Wegen und die direkte Anbindung an ein Skigebiet seien fĂŒr eine starke Wintersaison zwar wichtig, aber das Angebot auf dem Platz selbst mĂŒsse ebenfalls passen, ergĂ€nzt Klaus Brandl vom Aktiv- und Familienresort Tiroler Zugspitze in Ehrwald „Wir haben gerade in ein komplett neues BĂ€derhaus und neue StellplĂ€tze mit ganz viel Raum fĂŒr den Urlaubstraum investiert.“ Sowohl in Ehrwald als auch in Sexten warten mehrere Saunen und eine Wasserwelt auf die GĂ€ste, ein entsprechendes Restaurantangebot rundet den Winterurlaub im Caravan oder Reisemobil ab.

Ähnlich hohe Erwartungen haben die Fans des Wintercampings aber auch an ihre Fahrzeuge. „Wenn draußen Minusgrade herrschen und meterhoch Schnee liegt, mĂŒssen unsere Modelle schon ganz schöne Herausforderungen meistern“, erklĂ€rt Wolfgang Narr, bei HYMER fĂŒr Installationen und WĂ€rmetechnik zustĂ€ndig. 1978 hat Erwin Hymer den sogenannten PUAL-Aufbau entwickelt und patentieren lassen, eine besondere Art der DĂ€mmung, die die Eigenschaft einer 80 Zentimeter starken Ziegelwand hat. ZusĂ€tzlich wird jede neue Baureihe vor der Serienfertigung auf Herz und Nieren getestet. DafĂŒr frieren die Ingenieure in der KĂ€ltekammer die Testmodelle mit offenen TĂŒren und Fenstern bei minus 15°C quasi ein. Zur NormerfĂŒllung muss ein HYMER-Fahrzeug bei dieser Außentemperatur innerhalb von 4 Stunden durch Gas- und Strombeheizung wieder eine Innentemperatur von +20°C erreichen. Den Temperaturunterschied von 35°C bewĂ€ltigen die HYMER-Modelle ohne Probleme und sogar unter der vorgeschriebenen Zeit. Im jĂŒngsten Versuch meisterte der HYMER Tramp 674 aus dem Modelljahr 2012 beispielsweise den Test in nur 2 Stunden und 40 Minuten.

Winter und Camping schließen sich also in keinster Weise aus, kalte FĂŒĂŸe muss keiner befĂŒrchten. Und auch aus finanzieller Sicht ist es eine echte Alternative. „Die Kosten fĂŒr einen Stellplatz sind im Vergleich zum Skihotel wesentlich geringer. Zwei Personen zahlen bei uns beispielsweise fĂŒr den Comfortplatz De Luxe inkl. Vitalwelt nur rund 50 Euro“, rechnet Klaus Brandl vor. Dass man darĂŒber hinaus in den eigenen vier WĂ€nden nĂ€chtigt, kocht und entspannt ist ein weiteres Plus.

 

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