Caravan-Ratgeber: darauf sollte man bei der Reisemobil-Miete achten.

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Inter-Caravaning, Europas grĂ¶ĂŸte Fachhandelskette fĂŒr Caravaning, hat Tipps rund um die Anmietung von Reisemobilen zusammengestellt. Passend zum bevorstehenden Start der Camping-Saison erfahren Interessierte was sie beachten mĂŒssen bei Anmietung und RĂŒckgabe. Welche Fahrerlaubnis fĂŒr das jeweilige Modell benötigt wird, ist vielen Mietern nicht bekannt. Neben GrĂ¶ĂŸe und Ausstattung spielt fĂŒr den Mietpreis der Zeitraum eine entscheidende Rolle. Wer keine schulpflichtigen Kinder hat, kann sparen, wenn er außerhalb der Ferien mietet. Urlauber sollten sich zudem informieren, wie viele Freikilometer das gemietete Fahrzeug hat. Wer viel unterwegs sein will, sollte sich fĂŒr ein Fahrzeug ohne KilometerbeschrĂ€nkung entscheiden.

Urlaub im Reisemobil (Quelle: ampnet)

GrundsĂ€tzlich wird die Anmietung pro Tag abgerechnet, wobei die Mindestmietdauer gewöhnlich eine Woche betrĂ€gt. Hinzu kommen eine Servicepauschale fĂŒr die Bereitstellung des Fahrzeugs inklusive einer Gasflasche sowie eine Kaution. Eine Vollkaskoversicherung ist in der Regel bereits im Mietpreis enthalten. Die Selbstbeteiligung entspricht dabei meist der Höhe der Kaution und wird im Schadensfall damit verrechnet. Die Experten von Inter-Caravaning empfehlen besonders ungeĂŒbten Fahrer und Campingneulingen, ĂŒber eine Zusatzversicherung nachzudenken. Diese reduziert die Selbstbeteiligung und im Schadensfall wird es nicht ganz so teuer.

FĂŒr die Abholung und RĂŒckgabe des Reisemobils sollten sich Campingurlauber Zeit nehmen. Nur wer bei Tageslicht das Fahrzeug grĂŒndlich prĂŒft, kann eventuell SchĂ€den feststellen. In diesem Fall ist es wichtig, dass sie ins Übergabeprotokoll aufgenommen werden. Ein guter FachhĂ€ndler nimmt sich immer ausreichend Zeit fĂŒr Besichtigung, ErklĂ€rungen und eine ausfĂŒhrliche Einweisung. Neben Tipps zum Mietmobil erhalten Urlauber dabei auch wichtige Informationen, etwa zu Verkehrsregeln im Ausland. Mieter sollten auch die VollstĂ€ndigkeit und Dokumentation des Zubehörs und Inventars prĂŒfen. FĂŒr Geschirr, BettwĂ€sche und HandtĂŒcher mĂŒssen Reisende jedoch meist selbst sorgen.

Urlaub im Reisemobil - das mĂŒssen Sie bei der Miete beachten (Quelle: ampnet)

Bei der RĂŒckgabe ist es wichtig, die Mietkonditionen zu beachten. In den meisten FĂ€llen muss der Mieter den Innenraum selbst reinigen. Urlauber sollten besonders an die Leerung und Reinigung der Toilettencassette denken, damit die Reinigung nicht nachtrĂ€glich in Rechnung gestellt werden muss.

Autofahrer, die ihren FĂŒhrerschein der Klasse 3 vor 1999 erworben haben, dĂŒrfen nahezu jedes Reisemobil lenken und jeden Caravan ziehen. Wer nach 1999 einen FĂŒhrerschein der Klasse B erworben hat, darf nur Fahrzeuge mit einer Gesamtmasse von 3,5 t lenken. Die Hersteller sind jedoch darauf eingestellt und bieten zahlreiche komfortable und großzĂŒgig ausgestattete Reisemobile an, die mit einem B-FĂŒhrerschein gefahren werden dĂŒrfen.

FĂŒr Gespannfahrer gibt es seit Januar 2013 den B96-FĂŒhrerschein. Mit dieser Erweiterung dĂŒrfen Inhaber eines B-FĂŒhrerscheins PKW-AnhĂ€nger-Kombinationen bis 4,25 t steuern. Nach einer eintĂ€gigen Schulung können so rund 90 Prozent der auf dem Markt verfĂŒgbaren Caravans bewegt werden. Eine PrĂŒfung ist nicht nötig und mit rund 300 Euro ist der B96-FĂŒhrerschein zwei Drittel gĂŒnstiger als die Fahrerlaubnis BE.

Doch Vorsicht: Eine Berechtigung ersetzt nicht die Praxis. Bevor es auf große Fahrt geht, sollten erst einmal ein paar Proberunden gedreht werden, um sich mit dem Fahrverhalten eines Gespanns oder Wohnmobils vertraut zu machen.

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