Schleuderkurs mit Fahrradträger – Nicht alle Transportsysteme sind praxistauglich!

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ACE-Radtraegertest 2013(Quelle: ACE/GTÜ)Nicht alle im Autozubehörhandel angebotenen Fahrradträgersysteme sind vollkommen praxistauglich. Es hapert mitunter an der Sicherheit und an der Stabilität einzelner Bauteile. Das hat der ACE Auto Club Europa in einem Test von zehn handelsüblichen Markenprodukten festgestellt. Die getesteten Radträger – vorgesehen für Anhängerkupplungen am Fahrzeugheck – hatten jeweils zwei schwere E-Bikes zu transportieren. Beim Ausweichen bei Tempo 50 km/h, beim Bremsen aus 80 km/h und beim mehrfachen Durchfahren einer Bodenwelle mit 60 km/h zeigten einzelne Fabrikate deutliche Schwächen; Teile der Halterung touchierten das Auto oder es entstanden sogar Risse und Bruchstellen an bestimmten Systemkomponenten.

Der ACE hatte gemeinsam mit der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) aber nicht nur die Sicherheit der Trägersysteme im Fahrbetrieb unter die Lupe genommen, bewertet wurden auch handwerkliche Anforderungen bei der Montage der Systeme. Außerdem geprüft wurde, wie einfach die Träger zu handhaben sind etwa bei der Befestigung der Räder sowie beim Aufsetzen des Systems auf die Kupplung.

Die getesteten Träger kosten im Handel zwischen 299 Euro (FISCHER E-Bike Kupplungsfahrradträger / nicht empfehlenswert) und 599 Euro (THULE easy fold 931 / sehr empfehlenswert). Testsieger (sehr empfehlenswert) wurde das System von UEBLER X21 nano zum Preis von 525 Euro. Die Fahrradhalterung von WESTFALIA BC 60 (429 Euro) halten die Tester von ACE und GTÜ nur in der überarbeiteten verbesserten Version (Markteinführung April 2013) für sehr empfehlenswert.
Vier Radhalterungen (ATERA, BOSAL EUFAB und MFT) erreichten die Note „empfehlenswert“. Der Träger des Herstellers PAULCHEN bekam von den Testern lediglich ein „bedingt empfehlenswert“. Als „nicht empfehlenswert“ eingestuft wurde neben dem Träger von FISCHER auch das System von FABBRI.

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