Caravaning-Trend von morgen und ĂŒbermorgen – Knaus Tabbert’s Vision auf dem Caravan Salon 2013

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Knaus Tabbert Caravisio - Caravan Studie (Quelle: Knaus)PĂŒnktlich zur weltweit grĂ¶ĂŸten Caravaning-Messe in DĂŒsseldorf, dem Caravan Salon, prĂ€sentiert die Knaus Tabbert GmbH ein bis dato einzigartiges Entwicklungsprojekt: Caravisio. Auf Basis einer ebenso futuristischen wie innovativen Vision eines Herstellers wurde eine Expertengruppe aus bereits in der Branche etablierten und zum Teil auch externen Lieferanten und Designern zusammengestellt, mit dem Ziel, gemeinsam eine Studie zum Caravan der Zukunft zu entwickeln. Insgesamt fast zwei Jahre nimmt die Entwicklung in Anspruch, von der ersten Skizze bis zum fertig konstruierten und montierten Caravan. Aber nicht nur die Entstehung dieser Studie ist einzigartig, auch das Fahrzeug selbst ist gespickt mit technischen Raffinessen.

Knaus Tabbert Caravisio - Caravan Studie (Quelle: Knaus/auto-reporter.net)

Basis des Caravisio-Konzepts ist ein neuartiger Grundriss. Die Betten im Bug sind zunĂ€chst als Einzelbetten V-Förmig angeordnet und können ĂŒber eine MatratzenergĂ€nzung zum großzĂŒgigen Doppelbett ausgebaut werden. Die Bettenposition ermöglicht eine deutlich verbesserte Aerodynamik. TagsĂŒber wird das Schlafzimmer aktiviert, die Betten mit den hochgezogenen Polsterelementen laden zum Relaxen ein. Die große Panoramascheibe macht diesen Raum zu einer ganz besonderen Attraktion.

Knaus Tabbert Caravisio - Caravan Studie (Quelle: Knaus)

Eine der Strategien von Caravisio ist es, Standards und Komfortmerkmale aus dem Reisemobil auf einen Wohnwagen zu ĂŒbertragen. Aus diesem Grund schließt sich ein echtes Raumbad an die ‚Bugkanzel‘ an. Dusche und Waschraum verfĂŒgen ĂŒber eine intelligente Wassersteuerung mit Speicherfunktion, die jeweils per Touch-Display bedient wird. Der eigentliche Wohnraum entwickelt sich zum offenen Heck, mit anschließender Veranda. Er ist ausgeprĂ€gt wie der Salon einer Yacht. Die Sitzgruppe lĂ€sst sich mit einem Handgriff von der bequemen Lounge in ein modernes Arbeitszimmer verwandeln. Außerdem sind die Polster luftgefedert und können stufenlos reguliert werden, um eine möglichst ergonomische Sitzposition zu gewĂ€hrleisten. Laptop oder Tablet finden hier Anschluss an die Infrastruktur des Fahrzeugs und können so sicher geladen und verstaut werden. Das Design der Sitzgruppe ist in einer hochmodernen Farbkombination gehalten, die blaue Ziernaht ist wieder ein Verweis in die Welt der Yachten. Das Color und Trim des Interieurs entspricht den neuesten Trends aus dem maritimen Interieur: helle Eiche, weiße Lackfronten in matt, kontrastierende schwarze GlasflĂ€chen, ein dunkler Schiffsparkettboden in Wenge.

Die Decke ist mit dunklem Textil bespannt und gibt dem Interieur eine ganz besondere AtmosphĂ€re. Gleichzeitig dient sie zur besseren Luftverteilung der Klimaanlage von oben. Integriert in die Decke ist darĂŒber hinaus ein Full HD-Beamer, der sein Bild auf die GlasschiebetĂŒre im Heck projiziert. Wenn gewĂŒnscht, kann das Bild durch den Beamer gespiegelt werden und ermöglicht so ein ‚kleines Public-Viewing‘ mit Nachbarn auf der Heck-Veranda. Die MilchglasschiebetĂŒr schließt den Wohnraum nach außen hin ab, Doppelverglasung isoliert und sichert den Raum. Je nach Bedarf können die Glasscheiben ĂŒber die App auch auf Klarglas umgestellt werden. Die Veranda wird fĂŒr die Fahrsituation hochgeklappt und bietet Platz fĂŒr zwei Pedelecs. Das Ladesystem fĂŒr die Akkus der RĂ€der ist im Seitenkoffer des Hecks integriert und hĂ€lt via Induktion die Batterien stĂ€ndig im geladenen Zustand. Das Sonnendach im Heck wird per Fernsteuerung nach unten gefahren und verwandelt sich zur schĂŒtzenden Persenning. Die FahrrĂ€der sind vor Regen, vor der Fahrzeuggischt und vor den Blicken der anderen geschĂŒtzt.

Das Exterieur ist hoch emotional angelegt. Automotive Details erzeugen ein Zusammenspiel mit dem Zugfahrzeug, dass ein außergewöhnliches Gespann entstehen lĂ€sst. Intensive Untersuchungen im Windkanal haben den Grundshape des Caravans geformt. Die charakteristische Seitensilhouette lĂ€sst die Strömung bis zum Heckspoiler laminar anliegen. Der Bug ist dank Bettenpositionierung gepfeilt ausgefĂŒhrt, was den Anströmwinkel gĂŒnstig beeinflusst. Die C-SĂ€ulen im Heck sind stark nach innen gezogen, wodurch die Wirbelschleppe deutlich reduziert wird. Alle aufbauenden Elemente auf dem Dach sind in die Decke integriert, so dass sowohl aerodynamisch, als auch optisch erstmals eine optimale Lösung geschaffen wurde. Große Rangiergriffe im Bug und Heck erinnern ebenfalls an Elemente einer Yacht. Die SeitenschĂŒrzen und alle anderen bodennahen Teile sind als graue Kunststoffteile ausgefĂŒhrt, was beim Absenken des gesamten Fahrzeuges in die Wohnsituation vor BeschĂ€digungen schĂŒtzt.

Yacht-Heck als Sonnenterrasse: Die Naturverbundenheit ist eine der Hauptmotivationen fĂŒr die Urlaubsform Caravaning. Caravisio bietet durch das offene, jachtige Heck eine neue, sehr komfortable Möglichkeit an, sich im Freien aufzuhalten. Neue Zielgruppen, können so auf das klassische Vorzelt verzichten und signalisieren sofort einen andere Urlaubskultur.

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