Ehrensache – Caravan-Hersteller Dethleffs forstet auf

0

Schon in der Bibel steht geschrieben, dass jeder Mann in seinem Leben einen Baum pflanzen sollte. Beim Reisemobil– und Caravan-Spezialisten Dethleffs wĂŒrde das gemessen an der Anzahl der mĂ€nnlichen Belegschaft knapp 620 BĂ€umen entsprechen. Dies ist dem AllgĂ€uer Hersteller aber nicht genug. Im Rahmen einer im Jahr 2012 gestarteten Nachhaltigkeits-Offensive hat Dethleffs so richtig aufgeforstet und ließ gleich mehrere WaldstĂŒcke anpflanzen.

Die ersten BĂ€umchen wurden im letzten Jahr eingepflanzt. Foto: Dethleffs/Auto-Reporter.NET

Damit sich aber die Dethleffs Mitarbeiter ihren angestammten Aufgaben widmen können und nicht pausenlos den Spaten stemmen mĂŒssen, hat Dethleffs praktischerweise die Initiative PrimaKlima mit der Pflanzaktion beauftragt. Dank deren Hilfe und mit der UnterstĂŒtzung von Dethleffs konnten ĂŒber 4.300 BĂ€ume in drei deutschen Regionen gepflanzt werden. Die Aktion lief ĂŒber das von PrimaKlima initiierte Projekt „BĂ€ume Verschenken“. Über dieses Projekt wurden bisher ĂŒber 221.500 BĂ€ume gepflanzt.

Bei Dethleffs steht das Thema „Nachhaltigkeit“ bereits seit Jahren auf der Agenda. So arbeitet das Unternehmen schon seit 2005 mit einem effizienten Umweltmanagement und lĂ€sst sich jedes Jahr durch ein unabhĂ€ngiges Öko-Institut zertifizieren. „SelbstverstĂ€ndlich endet bei uns das Thema Umweltschutz nicht bei einer großangelegten Pflanzaktion“, erklĂ€rt Dethleffs GeschĂ€ftsfĂŒhrer GĂŒnther Wank. „Auch im betrieblichen Produktionsalltag setzen wir uns fĂŒr Ressourcenschonung und EnergierĂŒckgewinnung ein.“

Ein wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist beispielsweise das CO₂-neutrale Heizen, wofĂŒr die im Dethleffs Werk anfallenden HolzabfĂ€lle im firmeneigenen Blockheizkraftwerk verbrannt werden. Das reduziert den jĂ€hrlichen Heizölverbrauch um 500.000 Liter und erspart der Umwelt stolze 1.325 Tonnen an freigesetztem Kohlendioxid. „Dank Investitionen in neue Maschinen und Produktionstechniken konnten wir innerhalb der letzten drei Jahre die Abfallmenge pro produziertem Fahrzeug um 25 Prozent, der Stromverbrauch um gut 12 Prozent und der Wasserverbrauch um 200 Liter senken“, fĂ€hrt Wank fort. Dank der Umstellung auf eine papierlose Produktion konnten im Jahr sogar 7,5 Tonnen an Papier eingespart werden. Das entspricht 1,5 Millionen DIN-A4 BlĂ€tter.

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

*