Kältebrücke Windschutzscheibe im Wohnmobil – mit Standheizung entgegenwirken

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Standheizung - Kältebrücke Fahrerhaus (Quelle: Eberspächer)Eingefleischte Camper zieht es eigentlich immer auf die Campinglätze, schließlich möchte man so viel Zeit wie möglich im und mit seinem Reisemobil oder Caravan verbringen. Doch was macht man, wenn sogar der Sommer nicht so recht auf Touren kommen will und die niedrigen Aussentemperaturen das Übernachten im Wohnmobil zur frierenden Zitterpartie wird? Ganz klar – die Wohnmobil-Standheizung muss den Innenraum aufwärmen. Doch allzu oft wird nur ein Teil des Wohnbereichs ausreichend beheizt. Das Fahrerhaus, insbesondere bei großen vollintegrierten Reisemobilen, bleibt in vielen Fällen kühl und ungemütlich. Ursachen dafür sind eine geringere Isolierung im Frontbereich, die große Windschutzscheibe und eine fehlende Wärmeansteuerung.

Die Standheizungsexperten der Firma Eberspächer haben passende Lösungen für den Schwachpunkt „kaltes Fahrerhaus im Reisemobil“ im Angebot. Die großflächigen Fenster in der Front bilden eine erhebliche Kältebrücke, die das Wohnmobil in zwei völlig unterschiedliche Klimazonen aufteilt. Mit der Folge, dass bei kühler Witterung der Bereich im Fahrerhaus und die beliebten drehbaren Pilotensitze ungemütlich kalt sind und sich nachts oftmals Schwitzwasser an der Frontscheibe bildet, was zur erhöhten Luftfeuchtigkeit im Camper führt. Daneben dringt ebenfalls kalte Luft durch die Türen im Fahrerhaus ein.

 Vollintegriertes Wohnmobil - das Fahrerhaus ist meist kalt

Ein kaltes Fahrerhaus im Reisemobil verhindert Eberspächer mittels Anbindung der serienmäßigen Luftausströmer im Cockpit an die Standheizung. Die Eberspächer Hydronic Dieselstandheizung wird in den Fahrzeugheizkreislauf eingebunden und versorgt zusätzlich das Cockpit mit Wärme. Herkömmliche Wohnmobilheizungen sind nur für die Beheizung des hinteren Bereichs im Reisemobil ausgelegt. Bei der Eberspächer Hydronic hingegen wird über die werkseitig verbauten Lüftungsöffnungen in der Fahrerkabine auch der komplette Frontbereich ausreichend mit Wärme versorgt – insbesondere die Erwärmung der Windschutzscheibe über die Auslässe am Armaturenbrett sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im Wohnmobil. Der Sitzbereich in der Front wird somit rundum zum gemütlich warmen Plätzchen. Daneben wird auch die Schwitzwasserbildung an den Fahrerhausscheiben vermieden, was das Raumklima deutlich verbessert.

 Wasserheizung - Standheizung im Reisemobil (Quelle: Eberpächer)

Der Clou am Eberspächersystem: für die Fahrerhausbeheizung sind keine zusätzlichen Kraftstoffvorräte im Reisemobil notwendig: die Eberspächer Hydronic Dieselstandheizung bezieht ihren Kraftstoff aus dem serienmäßig verbauten Fahrzeugtank, etwaige Gasvorräte werden zum heizen nicht angezapft. Ein weiteres Plus der Eberspächer Hydronic: die Standheizung wird aufgrund ihrer kompakten Abmessungen im Motorraum verbaut und ist somit eine ideale Nachrüstlösung für Vollintergrierte und Aufbau-Reisemobile. Die Montage der Hydronic-Standheizung und die Anbindung an den bestehenden Heizungskreislauf erfolgt analog zur Nachrüstung in einen herkömmlichen Pkw und kann von jeder Kfz-Werkstatt oder Reisemobil-Servicepunkt problemlos durchgeführt werden.

 Warmwasserheizung Wohnmobil (Quelle: Eberspächer)

Für hartgesottene Wintercamper und als Perfektion der richtigen Wohnmobilbeheizung kann sogar nachträglich das gesamte Heizungssytem mit der Eberspächer-Hydronic ausgestattet werden. Hierbei wird auch die Wohnraumheizung des Reisemobils mit der Wasserheizung ausgestattet, welche zudem auch die Erwärmung von Brauchwasser für Dusche und Spüle übernimmt. Zusätzlich empfiehlt es sich im Winter die Scheiben und Einstiegsbereiche im Fahrerhaus mit Dämmmatten zu isolieren. Doch bis es soweit und vor allem wieder so kalt ist, ist der Sommer doch hoffentlich auf Touren gekommen. In diesem Sinne – frieren Sie nicht und heizen Sie richtig.

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