Wohnmobil-Sicherheit: Hobby setzt auf Sitzprobe mit Puppe

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Ab der Saison 2015 gelten neue Sicherheitsvorschriften für die Rückhaltesysteme von Reisemobilen. Der Wohnmobil-Hersteller Hobby aus Fockbek führt die bereits heute für sämtliche Reisemobil-Baureihen durch. Dabei spielt dabei eine rund 30 000 Euro teure Hightech-Puppe die Hauptrolle.

Nach der Richtlinie ECE 17 müssen Reisemobile ab der kommenden Saison neuen Anforderungen gerecht werden. Dort wo später einmal die Mitreisenden sitzen werden, platzieren die Dekra-Spezialisten ein kopfloses Wesen aus Metall. Das könnte unbesehen in jeder Episode von Star-Wars mitspielen. Aber bei der glänzenden Gestalt auf der hinteren Sitzbank eines Hobby Siesta handelt es sich nicht um R2-D2, sondern um eine so genannte 3DH-Einrichtung. Mit dieser können die Techniker die genauen Befestigungspunkte für die Rückhaltesysteme in den jeweiligen Fahrzeugtypen ermitteln.

Mit einer Messpuppe werden die genauen Befestigungspunkte für die Rückhaltesysteme von Reisemobilen ermittelt.  Foto:     Auto-Medienportal.Net/Hobby            Mit einer Messpuppe werden die genauen Befestigungspunkte für die Rückhaltesysteme von Reisemobilen ermittelt.  Foto:     Auto-Medienportal.Net/Hobby

Die so gewonnenen Daten bilden die Basis, um speziell die Position der Sicherheitsgurte und KopfstĂĽtzen zu verbessern. Inzwischen wurden bei den Baureihen Premium und Siesta die Messwerte fĂĽr alle acht unterschiedlichen Einbausituationen erfasst, wichtige Daten, die kĂĽnftig in die Konstruktion der Reisemobile einflieĂźen.

(ampnet/gpr)

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