Volkswagen Amarok Traveler: Ab in den Urlaub

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Volkswagen Amarok Traveler.  Foto:     Auto-Medienportal.Net/Robel In den USA prĂ€gen Pick-ups das alltĂ€gliche Straßenbild, unter den Top Ten der meistverkauften Automobile finden sich meist mindestens fĂŒnf Pritschenwagen. Bei uns sind die fahrenden NĂŒtzliche mit ihrer Kombination aus Fahrerhaus und LadeflĂ€che (noch) eher selten. Dabei taugen sie nicht nur fĂŒr den Transport von Werkzeug oder SportgerĂ€t, sondern sie mutieren – mit einem entsprechenden Aufsatz – auch zum Freizeit- und Reisemobil fĂŒr den Einsatz abseits der Autobahnen. Wie etwa der Traveler, eine Gemeinschaftsproduktion von Road Ranger und Robel.

Volkswagen Amarok Traveler.  Foto:     Auto-Medienportal.Net/Robel

Seit 2010 erfreut der VW Amarok, der mittlerweile auch in Deutschland gefertigt wird, hierzulande die Fans der nĂŒtzlichen Pick-ups. Dazu gehören nicht nur Förster und JĂ€ger, Garten- und Landschaftsbauer, sondern auch „Urban-Cowboys“, die den Wagen rein privat nutzen und seine Vielseitigkeit schĂ€tzen. Denn ein Pritschenwagen mit Allradantrieb taugt fĂŒr die Fahrt ins Stadt-BĂŒro ebenso wie fĂŒr den Großeinkauf im Baumarkt oder beim Biobauern auf dem Lande. Praktisch ist er auch fĂŒr sportliche AktivitĂ€ten aller Art, bei denen grĂ¶ĂŸeres GerĂ€t – wie Karts, Quads, Bikes, Surfbretter oder Kites – transportiert werden muss. Selbst im Vergleich zu einem richtig großen Kombi eröffnen sich auf der LadeflĂ€che eines Pick-ups schon nahezu unendliche Weiten. Eine Nutzung ganz anderer Art hatten die Campingspezialisten von Road Ranger und Robel. Ihr Traveler entstand als Gemeinschaftsproduktion auf Basis des Amarok mit Single Cab. Das Hardtop bietet bei geöffnetem Aufstelldach eine Stehhöhe von 190 Zentimetern und stammt von Road Ranger. Bei geschlossenem Dach liegt die Gesamthöhe des Traveler bei garagen- und alltagstauglichen 198 Zentimetern. Das ist wichtig fĂŒr all jene Zeitgenossen, die nicht ĂŒber eine gerĂ€umige Scheune auf dem Land verfĂŒgen.

Volkswagen Amarok Traveler.  Foto:     Auto-Medienportal.Net/Robel Volkswagen Amarok Traveler.  Foto:     Auto-Medienportal.Net/Robel

Den Innenausbau steuert Robel-Mobil aus EmsbĂŒren bei, lieferbar ist er in verschiedenen Möbeldekoren wie etwa in Esche gekĂ€lkt oder in Erlefurnier. In wenigen Minuten lĂ€sst sich der komplette Möbeleinbausatz nach dem Lösen von acht RĂ€ndelschrauben herausnehmen, der Pick-up ist so mit leerer LadeflĂ€che wieder fĂŒr anfallende Transportaufgaben einsatzbereit. Um FahrrĂ€der auf der LadeflĂ€che mitnehmen zu können, sind in der Bodenplatte Einschlagmuttern zur Befestigung von Fahrradschienen montiert.

Volkswagen Amarok Traveler.  Foto:     Auto-Medienportal.Net/Robel Volkswagen Amarok Traveler.  Foto:     Auto-Medienportal.Net/Robel

Auf der Fahrerseite ist der KĂŒchenblock untergebracht, er lĂ€sst sich durch ein ausklappbares Tablett erweitern. Ein transportabler Spirituskocher dient zur Zubereitung kleiner Mahlzeiten oder einer Tasse Kaffee oder Tee „outdoor“ oder im Fahrzeug. Bei geöffnetem Fenster kann der ausziehbare Waschbecken-Einhebelmischer auch als Außendusche genutzt werden. Selbst ein tragbares WC findet seinen Platz in der Sitzkiste zum Fahrerhaus hin. Durch Absenken der Tischplatte mit ihrem herausnehmbaren Tischfuß verwandelt sich die Sitzgruppe in ein Doppelbett.

Vertrieben wird das komplette Fahrzeug ĂŒber die Firmen Road Ranger, Robel-Mobil und Dipa-Reisemobilbau. Der Einstiegspreis fĂŒr das Zwei-Personen-Mobil liegt bei 39.520 Euro.

(ampnet/gp)

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