Kompakter Teilintegrierter: Woelcke Autark Crosser

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Woelcke Autark Crosser C1.  (Quelle: Auto-Medienportal.Net/Werk)Seit etlichen Jahren baut Frank Woelcke Reisemobile. Nach rund 300 ausgebauten Kastenwagen entwickelte er vor rund einem Jahrzehnt ein vollisoliertes und kompaktes Wohnmobil mit Abmessungen, die mit denen eines kompakten Kastenwagens beinahe identisch sind. Neuester Spross dieser Modellreihe ist der Autark Crosser auf Basis des allradgetriebenen Volkswagen T5.

Den Aufbau fertigen Woelcke und sein Team in Heimsheim, gelegen zwischen Stuttgart und Pforzheim, selbst. Der quaderförmige Aufbau wird aus hochdruckverpressten und voll verklebten GfK-Verbundplatten in Sandwichbauweise hergestellt. Der Sandwichboden ist mit einer Sperrholzeinlage zusĂ€tzlich verstĂ€rkt. Der selbsttragende Aufbau wird mit dem Basisfahrzeug formschlĂŒssig angepassten und eigens designten GfK-Außenprofilen wie Dachspoiler, SeitenschĂŒrzen und Heckstoßstange verklebt. Die Aufbauten sind stabil, Rostanfall oder Alufraß sind bei dieser Bauweise unbekannt.
Woelcke Autark Crosser C1.  (Quelle: Auto-Medienportal.Net/Werk)
Den Autark Crosser bietet Woelcke mit verschiedenen Grundrissen an. Der fĂŒr zwei Personen konzipierte C1 ist mit 560 Zentimetern AußenlĂ€nge recht kompakt ausgefallen, Ă€hnlich lang wie ein Kastenwagen. Auch die Breite von gerade mal 190 Zentimeter sorgt dafĂŒr, dass der 275 Zentimeter hohe Autark Crosser innenstadttauglich bleibt.

Woelcke Autark Crosser C1.  (Quelle: Auto-Medienportal.Net/Werk)
Als Basis setzt Woelcke auf den VW Transporter in der Version als Fahrgestell mit Fahrerhaus. Beim normalen Modell mit einem zulĂ€ssigen Gesamtgewicht von drei Tonnen bleibt eine Zuladung von rund 350 Kilogramm. Falls das fĂŒr die geplante Urlaubsreise nicht ausreichen sollte, bietet Woelcke ĂŒber ein Luftfederpaket oder eine Fahrwerksoptimierung eine Auflastung auf 3,45 Tonnen an.

Woelcke Autark Crosser C1.  (Quelle: Auto-Medienportal.Net/Werk)
Der Innenraum des Autark Crosser hat eine LĂ€nge von rund drei Meter, das Fahrerhaus ist nicht in den Wohnbereich einbezogen. Es wird wegen der besseren Isolierung durch eine TĂŒr von der Wohnkabine abgetrennt. FĂŒnf verschiedene Grundrisse stehen zur Wahl, außerdem eine Leerkabine zum Selbstausbau. Bei der Version C1 montiert Woelcke an der Trennwand hinter dem Beifahrersitz die KĂŒche mit einer Kombination aus Zweiflammkocher und SpĂŒle sowie einem Absorber-KĂŒhlschrank (65 Liter). Hinter dem Fahrersitz ist die Nasszelle untergebracht, mit Duschwanne, Waschtisch und Dreh- oder Festtoilette mit Bordwasseranschluss. Das komplette Heck wird von einer großen U-Sitzgruppe eingenommen, die zu einem Doppelbett mit den Abmessungen 190 x 184 Zentimeter umgestaltet werden kann. Gegen einen Aufpreis von 1.320 Euro gibt es eine 140 x 160 cm große Heckklappe, mit der die Hecksitzgruppe zum Freisitz mutiert.

Woelcke Autark Crosser C1.  (Quelle: Auto-Medienportal.Net/Werk)
Beheizt wird der Autark Crosser von einer Truma-Combi (4,4 kW) Gasheizung mit integriertem 10-l-Warmwasserboiler. Brennstoff liefern zwei 5-kg-Gasflaschen. 80 Liter fasst der Frischwassertank, der Abwassertank hat ein Fassungsvermögen von 55 Litern.

Woelcke Autark Crosser C1.  (Quelle: Auto-Medienportal.Net/Werk)
Mit dem Zweiliter-Motor 103 kW / 140 PS und 4Motion-Antrieb kommt der Woelcke Autark Crosser C1 auf einen Grundpreis von 65.580 Euro. FĂŒr eine Leerkabine zum Selbstausbau muss man mit rund 51.300 Euro rechnen.

 

 

 

(ampnet/gp)

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