Deutscher Reisemobilhersteller Capron wächst

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Capron-Mitarbeiter freuen sich über mehr Kollegen und modernstes Arbeitsumfeld. Foto: Frank Kramer/dpp-AutoReporterIm vergangenen Geschäftsjahr registrierte der Reisemobilhersteller Capron in Neustadt/Sachsen die bislang höchsten Absatzzahlen seit seiner Gründung im Jahr 2005, als Unternehmen der Erwin Hymer Gruppe. Derzeit fertigen 340 Mitarbeiter Reisemobile und Caravans der Marken Sunlight und Carado. Im aktuellen Geschäftsjahr werden 13 verschiedene Reisemobilmodelle und fünf unterschiedliche Caravangrundrisse je Marke gefertigt. Jährlich verlassen ca. 5400 Fahrzeuge die Produktionsstraße.

Die Verkaufspreise beginnen im Modelljahr 2015 bei 8.799 Euro (Caravans) bzw. 35.499 Euro(Reisemobile). Trotz wieder erhöhter Fertigungszahlen ist das Angebot im aktuellen Modelljahr bereits so gut wie ausverkauft. Wenn Ende August das Geschäftsjahr endet, werden über 5.400 Reisemobile und Caravans der Marken Sunlight und Carado das Werk verlassen haben.

Um dem wachsenden Kundeninteresse weiter gerecht werden zu können, wird die Produktion in verschiedenen Bereichen erweitert. Die Mitarbeiterzahl ist von anfänglich 60 auf ĂĽber 340 gestiegen. In wenigen Wochen wird Capron eine zweite ProduktionsstraĂźe in Betrieb nehmen. Daniel Rogalski, GeschäftsfĂĽhrer der Capron GmbH, sagt dazu: „Durch die Inbetriebnahme des zweiten Fertigungsbandes können wir nicht nur unsere Kapazität erhöhen, sondern auch unsere Effizienz weiter steigern.“ Damit können den Kunden auch zukĂĽnftig attraktive Preise angeboten werden.

Als ersten Schritt nahmen in den vergangenen Wochen bereits einige neue Maschinen für die Fertigung von Möbelteilen ihren Betrieb auf. Capron kann damit auf die derzeit modernste Technik des Marktes zurückgreifen. Zusätzlich zur Fertigungstechnik werden auch andere Bereiche des Werkes modernisiert. Ab sofort produziert man in der sächsischen Schweiz eigene Elektroenergie aus zwei Blockheizkraftwerken. Bei dieser Art Heizung wird umweltfreundlicher Strom als Nebenprodukt erzeugt. Die Reisemobilbauer können so insgesamt bis zu 30 kW nachhaltige, saubere Energie in ihr eigenes Netz einspeisen.

 

(dpp-AutoReporter/wpr)

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