Unterwegs mit Bello & Co. – So gehen Tiere richtig auf Reisen

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Es lĂ€sst sich nicht vermeiden: FrĂŒher oder spĂ€ter muss jedes Tier mal im Auto transportiert werden. Und zwar korrekt. Wer Hunde oder Katzen falsch durch die Welt fĂ€hrt, riskiert nicht nur ein Bußgeld, sondern unter UmstĂ€nden sogar das Leben des geliebten Hausgenossen.

Hund im Auto - Die "RĂŒcksitz-Variante" sollten Hundebesitzer vermeiden.  Foto: djd/thx

Es klingt unmenschlich, aber leider ist es so: Tiere fallen gesetzlich unter die sogenannte „Ladungssicherungsvorschrift“ des deutschen Kraftfahrgesetzes. Und die besagt: Alle GĂŒter, die im Auto transportiert werden, sind so zu verwahren und zu sichern, dass sie eine sichere Fahrt nicht beeintrĂ€chtigen und niemanden gefĂ€hrden. Im Fall eines Haustieres bedeutet dies natĂŒrlich: Auch sich selbst nicht. VerstĂ¶ĂŸt man gegen diese Vorschrift, riskiert man im schlimmsten Fall – bei einer dadurch entstandenen SachbeschĂ€digung – bis zu 75 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg.

Deshalb ist die lĂ€ssigste „Mal-kurz-auf-den-RĂŒcksitz“-Lösung die schlechteste – auch wenn es sich nur um eine kurze Fahrt handelt. Selbst die speziellen Gurte und Sicherheitssitze, die es fĂŒr Hunde gibt, sind nicht 100-prozentig anzuraten, da sie zwar die Sicherheit fĂŒr das Tier erhöhen, aber gleichzeitig seine Bewegungsfreiheit so stark einschrĂ€nken, dass die Fahrt zu einer Spitzenbelastung fĂŒr das Tier werden kann – und bei entsprechender Reaktion auch fĂŒr die menschlichen Insassen des Fahrzeugs.

Die beste und sicherste Lösung ist eine gut gesicherte Hundebox, die dem vierbeinigen Freund noch etwas Bewegungsfreiraum schenkt, aber gleichzeitig fest mit einem Gurt fixiert ist und im Optimalfall quer zur Fahrtrichtung steht. GrĂ¶ĂŸere Hunde können auch im Kofferraum untergebracht werden. Allerdings sollte dieser dann eine Decke besitzen und – wenn es nach oben keine Abdeckung gibt – auf jeden Fall mit einem Trenngitter zum Insassenraum ausgestattet sein.

Bei lĂ€ngeren Fahrten ist es immer gut, die Vierbeiner zwischendurch mit kleinen Leckerlis und regelmĂ€ĂŸigen Pausen zu erfreuen. Nach einer ausfĂŒhrlichen vorhergehenden Beratung mit dem Tierarzt könnte man sie unter UmstĂ€nden auch mit einem Beruhigungsmittel ruhig stellen. Nichtsdestotrotz sollte man immer aufmerksam auf alle Signale der Vierbeiner achten. Schließlich können sie sich nur durch Laute bemerkbar machen, wenn es ihnen nicht gut geht oder sie unter Schmerzen leiden.

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