Abgestellt: Richtiges Parken des Wohnwagens!

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Die Hochsaison der Reisemobile und Caravans ist im vollen Gange. Viele Camper möchten daher nun ihren Wohnwagen gern in ihrer Nähe haben, um ihn für die Urlaubsreise beladen zu können oder noch die ein oder andere Schönheitsreparatur vor zu nehmen. Beim Abstellen des Caravans im öffentlichen Raum gilt es jedoch einiges zu beachten. Was ist erlaubt und was ist verboten?

Zentral gelegene Wagenburg mit ERIBA Nova-Caravans auf dem Friedrichshafener Messegelände. Foto: Hymer/dpp-AutoReporter

Abstellzeit, bzw Dauer des Parkens: Ein Anhänger darf ohne Zugfahrzeug nicht länger als zwei Wochen am Fahrbahnrand geparkt werden, zudem darf die Parkfläche nicht durch Zusatzschilder für bestimmte Fahrzeugarten wie zum Beispiel Pkw oder Busse reserviert sein.

Größe des abgestellten Hängers: ein Wohnwagen darf beim Parken nicht über eine Parkflächenmarkierung (aufgezeichnete Linien) hinausragen. Ist das der Fall, also der Caravan zu breit für die Parkbucht, so darf der Anhänger dort nicht stehen und das Abstellen ist verboten.

Im Gespann: Das Parken von angekoppelten Wohnwagen ist grundsätzlich da erlaubt, wo nicht durch Verkehrszeichen das Parken von Pkw mit Anhängern verboten ist. So lange ein Wohnwagen am Zugfahrzeug angekuppelt ist, darf das Gespann ohne Zeitbegrenzung am Straßenrand geparkt sein.

Alle zwei Wochen ne Runde um den Block: Wird ein Anhänger wieder abgekoppelt und geparkt, dann beginnt ein neuer Zweiwochen-Zeitraum erst dann, wenn der Parkplatz verlassen und so für andere frei gemacht wurde. Fährt man den Wohnwagen also eine Runde um den Block und parkt ihn dann wieder am gleichen freien Parkplatz, dann ist das rechtlich ein neuer Parkvorgang. Polizei und Ordnungsamt markiert und notiert daher die Ventilstellung der Räder parkender Anhänger, um festzustellen, ob er nun durchgängig und länger als zwei Wochen an diesem Platz stand oder zwischenzeitlich bewegt wurde.

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