Aktuelle Reisewarnung – Überfälle auf Camper häufen sich!

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Aktuell häufen sich leider wieder offizielle Meldungen von Raubüberfällen auf Camper. ADAC und die dänischen Polizei warnen derzeit vor allem Urlauber, die mit der Fähre von Puttgarden nach Rodby und weiter in Richtung Norden fahren. Gehäuft haben sich Überfälle auch entlang der schwedischen E 6 Malmö – Göteborg.

Wohnmobilurlaub (Quelle: ADAC)

Auch in anderen europäischen Ländern kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. ADAC-Mitglieder berichten beispielsweise von Übergriffen auf Autobahnen und Raststätten sogar in Deutschland, Südfrankreich und im Großraum Prag.

Um sich vor Überfällen zu schützen raten wir zu folgenden Vorkehrungen:

– Vor Reiseantritt verscheidene, nicht einsehbare, idealerweise „versteckte“ Fächer für Wertsachen definieren. Und nutzen! In fast allen Reisemobilen gibt es eine Menge dieser guten Versteckmöglichkeiten.

– Möglichst auf großen, belebten Parkplätzen übernachten und Reisemobil oder Gespann nicht neben unübersichtlichem Gebüschen abstellen.

– Der Zündschlüssel sollte stets in Reichweite liegen, noch besser am Mann getragen werden.

– Fahrzeuge so parken, dass man im Notfall ohne Rangieren sofort abfahren kann. Parkstützen bei einer kurzen Übernachtung daher auch weglassen.

– Während der Nacht (abseits großer Campingplätze) Türen und Fenster geschlossen halten. Der vorgeschriebene Sicherheitslüftungsschlitz an der Dachluke bietet ausreichend Luftversorgung.

– Diebstahlswarnanlagen und spezielle Türsicherungen aktivieren.

– Zusätzlich ggf. die Fahrerhaustüren von Wohnmobilen mit einem Spanngurt oder Seil sichern, die durch Haltegriffe, Armlehnen oder ähnliche Vorrichtungen gezogen werden.

Am sichersten ist man laut ADAC auf öffentlichen Campingplätzen. Wer sich gegen einen eventuellen Überfall mit Narkosegas wappnen will, kann sich im Campingfachhandel über Gasmelder und K.O. Gaswarngeräte informieren.

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