E-Bike Test – Pedelecs werden besser

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Der E-Bike Test von ADAC und Stiftung Warentest mit den 2016er Pedelec-Modellen hat vor allem ein positives Ergebnis –  die verheerenden Testergebnisse aus dem Jahr 2013 haben sich nicht wiederholt.

Neben dem Alltagseinsatz finden ElektrofahrrĂ€der zunehmend auch ihren festen Platz in der Heckgarage vieler Reisemobile. Doch wie steht es um die QualitĂ€t der ZweirĂ€der? 15 Pedelecs wurden kĂŒrzlich im E-Bike Test genauer unter die Lupe genommen. Sieben erreichen dabei ein „gut“, fĂŒnf Pedelecs fallen allerdings mit „mangelhaft“ durch. Die Mangelexemplare zeigten deutliche SchĂ€chen bei der Sicherheit, schlechte Bremsen oder MaterialbrĂŒche disqualifizierten sie. E-Bike Test  (Foto: ADAC)

Auf Platz drei gelandet ist das mit 1.800 Euro eher gĂŒnstige Modell City Nexus von Decathlon/Riverside. Testsieger im E-Bike Test 2016 ist das Modell B8.1 von Flyer – mit 3.300 Euro allerdings auch das teuerste Pedelec im Test.E-Bike Test - Flyer B-8.1  (Foto: ADAC)

Das erstplatzierte Rad von Flyer sowie das Modell e-Manufaktur 7.9 von Victoria auf Platz zwei ĂŒberzeugten in allen Testdisziplinen wie Fahren, Antriebssystem/ Motor, Handhabung sowie Sicherheit und Haltbarkeit. Das preisgĂŒnstigste Pedelec City Nexus von Decathlon/Riverside konnte mit den teureren Konkurrenten gut mithalten, ließ sich angenehm fahren und gehört damit zu den Besten. Ebenso mit „gut“ bewertet wird das Dover Impulse 8 HS von Raleigh, das Agattu Impulse 8 HS von Kalkhoff, das Vitality Eco 3 von Kreidler und das Amparo 8 M von KTM.E-Bike Test - Decathlon:Riverside City Nexus (Foto: ADAC)

Bei drei Pedelecs kam es zu MaterialbrĂŒchen, die zu schweren StĂŒrzen fĂŒhren können: Beim Modell Traveller E Tour FL von Kettler sowie beim Alu-City-Elektrorad von Aldi (Nord)/Hansa brach die Sattelbefestigung an der SattelstĂŒtze, letztere brach auch beim preisgĂŒnstigen Modell Alu-Elektro-Citybike ECU 1603 von Fischer. Neben dem E-Courier Forma von Stevens scheiterte auch das Modell Premio E8 F von Pegasus an schlechten Bremsen. In allen fĂŒnf FĂ€llen gab es daher die Note „mangelhaft“.E-Bike Test - Flyer B-8.1  (Foto: ADAC)Die Reichweite der Pedelecs beim E-Bike Test lag zwischen 35 bis 100 Kilometern, die Ladezeiten betrugen zwischen drei und fĂŒnfeinhalb Stunden. Verbraucher sollten sich laut ADAC allerdings nicht nur an der Reichweite orientieren. So hat das Rad mit der grĂ¶ĂŸten Reichweite von 100 Kilometern (Kalkhoff) Probleme bei der FahrstabilitĂ€t.

Von 2014 auf 2015 ist der Verkauf von ElektrofahrrĂ€dern laut Zweirad-Industrie-Verband um 11,5 Prozent gestiegen, damit sind rund 2,5 Millionen von ihnen auf deutschen Straßen unterwegs. 95 Prozent davon sind Pedelecs. Ein Pedelec (Pedal Electric Cycle) ist ein Fahrrad, das mit Hilfe eines elektrischen Zusatzantriebs den Fahrer wĂ€hrend des Tretens auf Wunsch unterstĂŒtzt. Wie stark die UnterstĂŒtzung ausfĂ€llt, ist frei wĂ€hlbar, sie verringert sich mit zunehmender Geschwindigkeit und endet bei 25 km/h, dem Mofa-Tempo.

E-Bike Test - ADAC 2016 (Foto: ADAC)(Quelle: ampnet/nic)

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