Weltreise trotz Handicap – Backpacker on Tour

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Mit einem top sortierten Kofferraum fahren Katja und ich, Kathi (26), momentan durch Afrika. Morgens brechen wir auf und wissen nicht, wo wir abends schlafen werden. Gegen 16 Uhr fangen wir meist an, uns von Unterkunft zu Unterkunft durchzufragen, um das billigste Bett zu finden. Ab und an funktioniert sogar unsere Simkarte mit Internet, sodass wir unseren Schlafplatz online suchen k├Ânnen. Abends ist es dann nur ein Griff in den Kofferraum: wir holen frische W├Ąsche raus, packen sie in unseren kleinen Daypack-Rucksack und beziehen unsere Unterkunft. Alternativ schlafen wir auch einfach im Auto.

Backpacker S├╝dafrika
Pinguine am Boulders Beach in Kapstadt (S├╝dafrika)

Backpacker on Tour

Wir sind keine typischen Backpacker, wie man sie kennt. Wir bezeichnen uns selbst als Carpacker. Auf stets rollenden Untersatz kann ich n├Ąmlich leider nicht verzichten, denn ich leide an einer bisher noch nicht eindeutig diagnostizierten Muskelkrankheit, die mich in einigen Lebenssituationen doch schon stark einschr├Ąnkt (Treppen steigen, Steigungen laufen etc.). Lange Strecken mit gro├čem Rucksack w├Ąren f├╝r mich undenkbar. Deshalb das Auto.

Backpacker Addo Nationalpark
Zebras im Addo Nationalpark

Dabei erleben wir t├Ąglich so vieles. ├ťber Elefanten, Geier, Zebras und Flamingos bis hin zu diversen Antilopen-Arten haben wir schon alles gesehen. Wir fahren t├Ąglich ca. 200 bis 500 km gem├╝tlich durch die Gegend, um ja kein Tier zu verpassen. Alle 100 Kilometer ├Ąndert sich die Landschaft. Beeindruckend, einfach gro├čartig.

Kap der guten Hoffnung
Kap der guten Hoffnung

Auch die Aufgeschlossenheit und das freundliche Gem├╝t der Menschen l├Ąsst uns staunen. Afrika ist nicht arm. Auch wenn das Wasser in manchen Regionen knapp ist, sind zumindest S├╝dafrikaner und Namibier reich: Reich, weil sie Familie, Liebe und Zusammenhalt haben. Und sie sehen gl├╝cklich aus…

Addo Nationalpark
Elefant Addo Nationalpark

Einmal um die Welt

Unsere Reise f├╝hrt uns, nachdem wir S├╝dafrika und Namibia bereist haben, Ende Oktober weiter nach Australien und Neuseeland. Ende Januar wollen wir dann nach Argentinien, um von dort dann einmal komplett S├╝d- und Zentralamerika zu erkunden. Falls uns nicht zuvor das hart ersparte Geld ausgeht, ist vorerst eine Reisedauer von einem Jahr geplant.

Backpacker Kathi
Kathi und die Oryx Gazelle

Ich w├╝rde mich selbst als lebensfrohen und positiv denkenden Menschen beschreiben. Und mutig. Nicht jeder w├╝rde es sich zutrauen, eine Weltreise zu machen, vor allem mit einer Beeintr├Ąchtigung. Eigentlich wollte ich schon immer eine Weltreise machen, aber erst nachdem mir der Arzt eine (noch namenlose) Krankheit best├Ątigte, fasste ich den Entschluss. Und ich m├Âchte anderen Menschen in meiner Situation Mut machen, deshalb auch mein Blog. Reisen trotz Handicap geht. Sehr gut sogar (zumindest bisher).

Backpackerin Kathi
Kathi und die Strau├čen

Und hier noch die Links zu den beiden Reisebloggerinnen:

whereiskathi

Kathi auf Facebook

und

weltreisekatja

Backpacker
Reisebloggerin Kathi & Katja

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