Einbruchschutz im Urlaub

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Nachdem der Sommer seit gestern etwas abgekühlt ist, nutzen wir das für ein wichtiges Thema: Einbruchschutz im Urlaub. Jeder kennt es: Die Sachen für den Urlaub sind gepackt, das Haus ist einbruchssicher, man sitzt am Strand und das Telefon klingelt. Die Polizei ist dran und man bekommt mitgeteilt, dass eingebrochen und das Haus verwüstet wurde. Der schöne Urlaub ist mit einem Schlag wieder vorbei. Zuhause angekommen, stellt man sich die Frage wie das nur passieren konnte. Nur selten würde man auf die Idee kommen, das man es selbst war, der den Täter auf das eigene Haus aufmerksam gemacht hat.

Der Ort als Erkennungszeichen

Nur zu gut kann die Polizei erläutern, welche Hinweise die Urlauber unbewusst an die Einbrecher weitergeben. Der gröbste Fehler der hierbei gemacht wird, ist es ein sogenanntes Sicherheitsverhalten anzuwenden. Dieses Verhalten beginnt bereits mit heruntergelassenen Rollläden am Tag und unterstreicht durch überquellende Briefkästen, dass neimand in der Wohnung ist. Auch eine Notiz für den Paketboten, der das Packet beim Nachbarn abgeben sollte, ist ein weiter Hinweis. Wer zudem noch seinen Anrufbeantworter neu bespricht oder es in den sozialen Netzwerken teilt, hat seinem potentiellen Einbrecher alle notwendigen Informationen gegeben.

Einbruchschutz im Urlaub: Als wäre man nie weg

Das Haus sollte nicht nur komplett verriegeln sein, sondern den Anschein erregen es wäre jemand im Haus. Hierbei eignen sich zusätzliche Zeitschaltuhren oder Sensoren, die auf Lichtstärke reagieren. Nichts wird mehr bei den Einbrechern gescheut als das Licht. Es ist immer gut, für scheinbares Leben innerhalb der Wohnung zu sorgen, auch wenn man in der Arbeit oder bei Freunden ist. Wer keinen Hund als Beschützer hat, kann sich einen elektronischen Wachhund mit Bewegungssensor anschaffen. Auch das Flimmern eines Fernsehers lässt sich durch spezielle LED-Geräte simulieren und wirkt abschreckend.

Einbruchschutz im Urlaub: Unentdeckt bleiben!

Wer mit einem Kofferschild unterwegs ist, sollte darüber hinaus darauf achten, dass die eigene Adresse nicht für alle ersichtlich ist. Einbrecher lauern nicht selten an Flughäfen und notieren sich die Informationen auf den Kofferanhängern. Verwenden Sie deshalb verschließbare Adresshinweise. Oder noch besser: Platzieren Sie die Daten innerhalb des Gepäckstücks.

Weitere Tipps bekommt man bei der Polizei

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